Vom Veranstalter „ARA Breisgau“ wurde ein Brevet über 208 km und 2500 Höhenmeter veranstaltet, an dem Stefan (erfahrener Langstreckenfahrer), Erik (erfahrener Triathlet) und Jörg (hat Erfahrungen gemacht) teilgenommen.

Zur Erklärung sei noch erwähnt, dass Brevets als zur Zulassung zu großen Langstreckenfahrten wie Paris-Brest-Paris (1200 km) oder Race across America (4800 km) notwendig sind. Aber die kommen erst im nächsten Jahr für uns in Frage.

Wir begannen das Ganze mit einem Frühstück im Gasthaus „Augustiner“ in Freiburg, das als Start- und Zielort ausgesucht wurde. Anschließend bekamen wir unsere Stempelkarten, die wir an drei Orten abstempeln lassen mussten.

Der Start war pünktlich um 8:00 Uhr.

Die ersten zwanzig Kilometer waren leicht ansteigend um sich einfahren zu können. Danach begann der Aufstieg in den Schwarzwald. Über Sankt Peter und Sankt Märgen erreichten wir den höchsten Punkt der Strecke mit 960 Metern. Allerdings war hier nur ein Bruchteil der Höhenmetern geschafft.

Nach Glashütte ging es das „Hexenloch“ hinunter, dies war eine steile und nasse Straße, die teilweise nur 2 Meter breit war und auch noch von entgegenkommenden Autos befahren wurde. Am Straßenrand waren noch etwa ein Meter hohe Schneehaufen, Sonne kommt hier selten hin. Stefan glaubte sogar noch Reichsfahnen gesehen zu haben, jedenfalls muss dies ein Gebiet sein, wo sich Fuchs und Hase „Gute Nacht“ sagen.

Die Abfahrt ging weiter bis Simonswald, an der unser erster Kontrollpunkt in einer Bäckerei war. Kurz was essen und trinken und weiter ging´s.

Nach Bleibach standen noch 2 Rampen mit 17 Prozent an, die dann vorerst auch das Ende der großen Anstiege markierten. Nach Ottoschwanden ging es dann hinab ins Rheintal bis nach Wyhl, wo wir in einem Edeka-Markt die 2. Kontrollstelle anliefen. Hier hatten wir schon fast die Hälfte geschafft und gönnten uns einige Minuten Pause. Weiter ging es über die kurzen und harten Wellen des Kaiserstuhls.

Nach dem Kaiserstuhl bekamen wir Gesellschaft von einem Franzosen und einem Italiener, somit konnten wir in einer Fünfer-Gruppe die nächsten 50 km bis Kandern  zurücklegen. Im Edeka-Markt Hieber war unsere 3. Kontrollstelle, in der wir auch unseren Zuckerspiegel wieder anheben konnten. Die letzten 60 km führten durch das Markgräfler Land in Richtung Freiburg. Hier hatten wir allerdings heftigen Gegenwind, der einem das Gefühl vermittelte, dass die Anstiege doppelt so steil waren.

Letztendlich kamen wir nach 208 km und 2569 Hm im Gasthaus Augustiner in Freiburg an und gönnten uns ein wohl verdientes Bier (alkoholfrei natürlich).

Die Tour war ein herrliches Erlebnis und wird sicher für alle nicht die Letzte dieser Art gewesen sein.

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